Leitende der Arbeitsgruppen
Univ.-Prof. Mag. Dr.rer.nat. Martina Schweiger-Grabner
Mein Forschungsinteresse liegt in der zellulären und metabolischen Flexibilität des Fettgewebes. Wir untersuchen wie Immunzellen und Fettzellen kommunizieren, um den Metabolismus auf Kälte oder auf Fasten zu adaptieren. Außerdem erforschen wir, ob und wie sich Krebszellen in diese Kommunikation einmischen und das zelluläre Zusammenspiel stören, sodass es zum Verlust des Fettgewebes und des Muskels, der sogenannten Kachexie, kommt.
Assoz. Univ.-Prof. Mag. Dr.rer.nat. Guenter Haemmerle
Günter Hämmerle beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Fett- und Energiestoffwechsel des Menschen und der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen. Sein Team untersucht die Funktion und Bedeutung von Fett-abbauenden Enzymen und Co-Regulatoren im Lipidstoffwechsel des Muskelgewebes, der Leber und des Darms.
Aktuell beschäftig sich die AG Hämmerle mit der Funktion der humanen ATGL in der Regulation des Energiestoffwechsels als Grundlage für die Entwicklung effizienter Strategien zur Behandlung metabolischer Erkrankungen des Skelett- und Herzmuskels. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt in der Aufklärung der Rolle von Carboxylesterasen (CES) im Lipidkatabolismus am Endoplasmatischen Retikulum sowie der Aufklärung der Funktion von murinen Ces im Vergleich zu den humanen CES Genen.
Assoz. Prof. Mag. Dr.rer.nat. Achim Lass
Überernährung, ein Missverhältnis zwischen Energieaufnahme und körpereigenem Verbrauch, führen u.a. zu einer Leberschädigung. Dabei erfolgen nicht reversible Änderungen wie die Transdifferenzierung von Leberzellen und der Verlust des Vitamin A-Speichers. Unsere Forschung fokussiert auf die Untersuchung der metabolischen Zusammenhänge zwischen dem Lipid/Energie-Haushalt und dem Vitamin A-Stoffwechsel, insbesondere unter den pathologischen Bedingungen einer Leberschädigung.
Assoz. Prof. Mag. Dr.rer.nat. Robert Zimmermann
Unsere Forschung konzentriert sich auf lipolytische Enzyme, die den Lipidabbau in Säugerzellen regulieren. Diese Lipasen spielen eine zentrale Rolle in zellulären Prozessen, Energieproduktion, und Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit und Typ 2 Diabetes. Unser Ziel ist die Identifikation neuer Lipasen und die Aufklärung ihrer Funktion durch biochemische und molekularbiologische Methoden.
Ass.-Prof. Mag. Dr.rer.nat. Karina Preiß-Landl
Unsere Forschung zielt auf die Identifizierung und Charakterisierung von Proteinen im "Lipolysom" ab, das die geordnete Freisetzung von Fettreserven im Fettgewebe ermöglicht. Neben bekannten lipolytischen Enzymen wie ATGL und HSL suchen wir nach unbekannten Komponenten, die die Lipolysom-Funktion regulieren. Wir verwenden Tandem-Affinitätsreinigung (TAP) und biochemische, zellbiologische und strukturbiologische Methoden, um ihre Rolle im Fettstoffwechsel zu verstehen.
Priv.-Doz. Mag. Dr.rer.nat. Franz Radner
Unsere Forschung fokussiert sich auf die Identifikation und detaillierte Charakterisierung der molekularen Faktoren und Mechanismen, die an der Bildung der Hautbarriere beteiligt sind und bei Defekten zur Entstehung von Ichthyosen beim Menschen führen. Unsere Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung von wirksamen Therapien zur Behandlung dieser bislang unheilbaren Erkrankung.
Mag. Dr.rer.nat. Renate Schreiber
Unsere Forschung beschäftigt sich mit dem Neutrallipidstoffwechsel. Insbesondere interessieren wir uns dafür, wie intrazelluläre Fettspaltende Enzyme (Lipasen), die Gesundheit der Adipozyten und die Funktion der Mitochondrien und damit die metabolische Gesundheit beeinflussen. Um unsere Hypothesen zu untersuchen, verwenden wir biochemische Methoden, hochauflösende Respirometrie, Säugetierzellen und Mausmodelle in Kombination mit modernster physiologischer in-vivo-Phänotypisierung.
X (Twitter): Renate Schreiber (@RenateSchreibe1)
LinkedIn: Renate Schreiber at University of Graz
Mag. Dr.rer.nat. Ulrike Taschler
Wir sind an verschiedenen Aspekten des Lipid- und Energiestoffwechsels interessiert. Meine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der biochemischen Charakterisierung von Lipid-Hydrolasen in vitro und versucht die physiologische Rolle von bisher nicht-charakterisierten Enzymen mithilfe von biochemischen, zell- und molekularbiologischen Methoden aufzuklären. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Enzyme, die an der Synthese und dem Abbau von Lipiden mit Signalwirkung beteiligt sind. Unsere aktuelle Forschungsprojekte konzentrieren sich auf die detaillierte Charakterisierung von Lipasen im Darm und im zentralen Nervensystem.
Dr.rer.nat. BSc MSc. Carina Wagner
Der Fokus meines Forschungsprojekts liegt auf dem Vitamin-A-Stoffwechsel im menschlichen Auge. Die Verfügbarkeit von Vitamin-A-Derivaten spielt eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung des Sehvermögens. Daher speichert das Auge Vitamin A in Form von Retinylestern in spezialisierten Zellen des retinalen Pigmentepithels. Störungen bei der Bildung oder dem Abbau dieser Speicherform können den Sehprozess erheblich beeinträchtigen. Mithilfe verschiedenster biochemischer und zellbiologischer Methoden untersuchen wir die molekularen Mechanismen, die den Abbau von Retinylestern in Pigmentepithelzellen steuern.
Mitarbeitende
AG Hämmerle
AG Schreiber
AG Schweiger
AG Zimmermann
AG Radner
Fuchs, Lara (Karenzvertretung)
Hütter, Sabrina (derzeit in Karenz)
Juritsch, Birgit, Mag.rer.nat.
AG Schweiger