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Hintergrund

Der Sinn der Hefeapoptose

Apoptose ist ein evolutionär konserviertes zelluläres Selbstmordprogramm das von unterschiedlichsten Organismen dazu benutzt wird, überflüssige oder geschädigte Zellen zu entfernen. 1997 wurde die Apoptose in dem einzelligen Eukaryonten S. cerevisiae (Bäckerhefe) durch Frank Madeo erstmals beschrieben. Seitdem wurden die Hefehomologe der wichtigsten apoptotischen Regulatoren der Säugerzellen beschrieben. Da es auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, welchen evolutionären Vorteil ein einzelliger Organismus von einem Selbstmordprogramm hat war dieses Thema lange Zeit umstritten. Mittlerweile weist eine wachsende Reihe von exzellenten Studien auf den Nutzen von altruistischem Verhalten auch bei Einzellern hin. Der Selbstmord von alten, unfruchtbaren oder geschädigten Hefezellen während physiologischen Szenarien wie Altern, Paarung, Sporulation und Kolonie Entwicklung führt zu einem evolutionären Vorteil der klonalen Hefepopulation.

 

 

Physiological scenarios of yeast apoptosis. Wild-type yeast cells die altruistically in times of dwindling resources during chronological aging, after attack by killer toxins from nonclonal enemy strains, and as a result of unsuccessful mating (Büttner et al. 2006).

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